Hochschulen

Grundsätzlich kann man Hochschulen nach Art (Hochschulen, Fachhochschulen, usw.) und Trägerschaft (staatlich, privat, kirchlich) unterscheiden. Hier findest du Informationen zu den verschiedenen Hochschultypen.

Das Wort „Hochschule“ hat zwei Bedeutungen:
1) Zum einen ist es der Oberbegriff für Universitäten, Fachhochschulen, Kunsthochschulen, Musikhochschulen und alle sonstigen Hochschultypen.
2) Zum anderen werden Hochschulen auch mit Fachhochschulen, die eine kleinere und begrenzte Studienrichtung als Universitäten anbieten, gleichgesetzt. So ist beispielsweise die Hochschule München eine Fachhochschule, die Studiengänge in den Richtungen Technik, Wirtschaft, Design und Soziales anbietet.

Hochschularten

Universität

Universität

Universitäten sind meist staatliche Institutionen, in der aus einer großen Auswahl an Studienbereichen und Studiengängen gewählt werden kann. Anders als Fachhochschulen sind die Lehrveranstaltungen an Universitäten eher theoretisch-wissenschaftlich orientiert.

Universität der Bundeswehr

Universität der Bundeswehr

Im Moment gibt es zwei Bundeswehr-Universitäten in Deutschland – eine in Hamburg und eine in München. Trotz Studentenstatus bist du bei der Universität der Bundeswehr in erster Linie Soldat.

Pädagogische Hochschulen

Pädagogische Hochschulen

Pädagogische Hochschulen bilden Lehrer für Grund-, Haupt-, Real- und Sonderschulen sowie für Berufsschulen aus. Diese Art von Hochschulen gibt es jedoch nur in Baden-Württemberg, in den übrigen Bundesländern werden Lehrer an Universitäten und Fachhochschulen ausgebildet.

Musikhochschulen

Musikhochschulen

Musikhochschulen bieten eine musikalische Ausbildung an, mit dem Ziel, Studenten das professionelle Singen oder Spielen eines bestimmten Instrumentes beizubringen. Hier gibt es nicht nur Unterricht am Instrument selbst, sondern auch Fächer wie Musiktheorie.

Schauspielschulen

Schauspielschulen

Die Ausbildung zum Schauspieler gilt als Kunststudium und kann an öffentlichen und privaten Hochschulen oder mittels Privatunterrichtes von einzelnen Dozenten absolviert werden.

Hochschulträgerschaften

Hochschulen gehören verschiedenen Trägerschaften an: staatlichen, privaten oder kirchlichen Trägern. Eine staatliche Trägerschaft bedeutet zum Beispiel, dass die Hochschule vom Staat finanziert wird. Während es an staatlichen und an vielen kirchlichen Hochschulen keine Studiengebühren gibt, fallen bei privaten Hochschulen meist Studiengebühren an. Private Hochschulen können, müssen aber nicht staatlich anerkannt sein. Staatliche Anerkennung bedeutet, dass private Hochschulen denselben Status genießen wie staatliche Hochschulen und damit die Abschlüsse Bachelor, Master, usw. verleihen können. An Hochschulen, die nicht staatlich anerkannt sind, erlangst du bei Abschluss „nur“ ein Zertifikat.

Öffentliche Hochschulen

Öffentliche Hochschulen

– Keine Studiengebühren, jedoch Semestergebühren von durchschnittlich 250€ pro Semester, die meist das Ticket für den Nahverkehr enthalten
– Große Lerngruppen und Vorlesungsräume mit, je nach Universität und Studiengang, meistens über 100 Studenten
– Große Auswahl an Studienrichtungen und Studiengängen
– Einige Studienfächer wie Medizin und Jura werden nur an öffentlichen Hochschulen angeboten
– Der Unterricht hat zwar praktische Teile wie Seminare, ist aber eher theoretisch ausgerichtet
– Flexibler Stundenplan
– Da öffentliche Hochschulen, zumindest Universitäten, meist schon sehr alt sind, ist auch die Ausstattung meist eher unmodern

Mythen und Gerüchte über private und öffentliche Hochschulen

Oft wird gesagt, dass Firmen bzw. zukünftige Arbeitgeber lieber Absolventen öffentlicher und nicht privater Hochschulen aufnehmen. Dies lässt sich jedoch nicht so pauschal sagen, denn manche Unternehmen schätzen die Praxisnähe von Privatstudenten, während andere es wichtiger finden, dass Studenten öffentlicher Hochschulen während des Studiums selbstständiger arbeiten.

Außerdem hört man auch, dass Studenten privater Hochschulen den Abschluss „hinterhergeworfen“ bekommen – denn schließlich bezahlen sie eine Menge Geld an die Hochschule. Hier lässt sich eindeutig sagen: von nichts kommt nichts. Durch den engen Kontakt zu den Dozenten kann es natürlich sein, dass man hier und da Tipps bekommt, worauf man sich beim Lernen für die nächste Klausur besonders konzentrieren sollte. Allerdings muss man auch hier viel Zeit investieren, um die Klausuren zu bestehen, Hausarbeiten zu schreiben und sonstige praktische Aufgaben erfolgreich zu beenden, um am Ende den Abschluss zu erhalten.

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